Montag, 7. Juni 2021

Herbizideinsatz ist nicht gestattet!

 

Herbizideinsatz nur mit strengen Auflagen und im Ausnahmefall



Foto: Winfried Kohls

Leider müssen wir aus gegebenen Anlass darauf hinweisen, dass der Herbizideinsatz im öffentlichen Raum verboten ist. Leider konnten wir dieses frevelhafte Verhalten an mehreren Stellen in unserem Wohngebiet beobachten. 

Natürlich ist es einfach, frei verkäufliche Herbizide in Bereichen einzusetzen, wo das ungehinderte Pflanzenwachstum stört. Allerdings ist die Verwendung eines zu den Pflanzenschutzmitteln zählenden Unkrautvernichters (Herbizid) für viele verlockend, aber eben nicht statthaft. Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist nach Paragraph 6 Absatz 2 des Pflanzenschutzgesetzes auf Freiflächen nur möglich, „soweit diese landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden.“ Ausnahmen bedürfen einer gesonderten Genehmigung durch die zuständige Behörde, im Land Brandenburg durch das LVLF. Kommunen, Unternehmen sowie Privatpersonen sind verpflichtet, eine Ausnahmegenehmigung für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu beantragen, wenn sie auf sogenanntem Nichtkulturland wie Hofflächen, Garageneinfahrten, Geh- und Radwegen sowie sonstigen Betriebsflächen, Pflanzenschutzmittel einsetzen wollen. Auf sonstigen Freiflächen dürfen Herbzide grundsätzlich nicht eingesetzt werdem. (Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz).

Eine Ausnahmegenehmigung kann erteilt werden, „wenn der angestrebte   Zweck vordringlich ist und mit zumutbarem Aufwand auf andere Weise nicht erzielt werden kann und überwiegende öffentliche Interessen insbesondere der Schutz von Tier- und Pflanzenarten nicht entgegenstehen“ (Pflanzenschutzgesetz; Paragraph 6 Absatz 3). Dies wird vor jeder Erteilung einer Genehmigung geprüft. Grundsätzlich gilt das jedoch nur für eigene und bewirtschaftete Flächen. Einfach auf öffentlichen Flächen Herbizide einzusetzen ist zumindest eine Ordnungswidrigkeit und bei Umweltgefährdung auch eine Straftat. Man stelle sich doch einmal vor, irgendjemand geht auf Ihr Grundstück und sprüht mit Herbizigen auf die Pflanzen ein. Wie würden Sie reagieren.

Ohnehin ist ein Einsatz ohne einen Sachkundenachweis nicht statthaft. Lediglich im Haus- und Kleingartenbereich ist die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, die für nichtberufliche Anwender zugelassen sind, möglich.


Donnerstag, 3. Juni 2021

Coronatests im Turnerheim - Teststelle geschlossen

 

Frau Günther hat die Coronateststelle geschlossen!



Frau Günther von der Raths-Apotheke hat seit letzter Woche ihre Coronateststelle im Turnerheim geschlossen. Der Grund ist die in der letzten Zeit stark zurückgegangene Nachfrage. Es lohnt sich einfach nicht mehr. Aber für die Bewohner des Wohngebietes war die Möglichkeit zum Testen an diesem Ort ein kurzer Weg und viele haben davon Gebrauch gemacht. Natürlich wurde jetzt immer mehr geimpft. Im Zusammenspiel mit dem Rückgang der Inzidenz für Brandenburg musste sich zwangläufig die Nachfrage reduzieren.

Der Bürgerbeirat möchte sich im Namen der Bewohner des Wohngebietes an dieser Stelle bei Frau Berit Günther und dem Kollektiv der Raths-Apotheke für die Einrichtung der Teststelle ausdrücklich bedanken und hofft auch in Zukunft auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Mittwoch, 2. Juni 2021

Grauenvoller Bankstandort im Zeilenwald!

 

Raucher treiben mal wieder ihr Unwesen!


Fotos: Reinhard Reiher


Ein grauenvoller Anblick offenbarte sich unserem Bürgerbeiratssprecher, als er wieder einmal einen erholsamen Spaziergang durch den Zeilenwald machen wollte. Mit dem freudbetonten Gang durch die von Schornsteinfegermeister Böse angelegte Promenade war es schnell vorbei, als er an diesem Bankstandort vorbeikam. Raucher haben hier ihr Unwesen getrieben und ihre "Exkremente" einfach in die Gegend geworfen. Offensichtlich scheint sie dieser Anblick nicht weiter zu stören, denn die Unmenge an Kippen zeugt von wiederholter Tätigkeit. Unglaublich aber wahr, sie scheinen sich in diesem Umfeld auch noch wohl zu fühlen. Wie tief kann man eigentlich sinken?

Dabei ist ja die Giftigkeit der Kippen für unsere Umwelt hinlänglich bekannt. Und die Verweildauer in unserer Natur bis zum vollständigen Abbau ist enorm. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Bilder und Zeilen zum Nachdenken anregen.





Stimmungsvolles aus dem Wohngebiet 11

 

Die Farbenpracht der Rhododendron-Pflanzen kennt keine Grenzen!


Foto: Winfried Kohls


Noch einmal soll an dieser Stelle dem Rhododendron mit seiner Blütenfülle Platz eingeräumt werden. Alte und kräftige Pflanzen können sich zu wundervollen Blütenbällen entwickeln, an denen man nicht vorkommen kann, ohne sie zu bewundern.

Wie geht es weiter im Birkenweg?

 

Für die betroffenen Bürger ist der Zeitplan nicht akzeptabel!


Foto: Winfried Kohls


Am Dienstag, d. 01.06.2021, gab es eine Ortsbegehung im Birkenweg zur Frage der zukünftigen Straßenbefestigung und dem geplanten Zeitraum der Bauarbeiten. Teilnehmer waren Vertreter der FG Straßen und Brücken der Stadtverwaltung, des ausführenden Betriebes, der Strabag, und Herr Reiner Reiher als Vertreter des Bürgerbeirats Eigene Scholle / Wilhelmsdorf. Auch wenn der Verlauf sehr konstruktiv und sachlich war, am Ende blieb für alle betroffenen Anwohner des Birkenweges ein unbefriedigendes Ergebnis. Auf Grund der derzeitigen Bindung im Autobahnbau wird der Baubeginn nicht vor dem 02,08.2021 erfolgen. Die Bauarbeiten werden dann maximal 4 Wochen dauern.

Mit anderen Worten heißt das für alle Anwohner für weitere 2 Monate eine unbefestigte Straße mit vielen Schlaglöchern und natürlich bei trockener Witterung viel Staub. Eigentlich konnte man erwarten, dass nach Fertigstellung der Leitungsverlegung ein nahtloser Übergang zur Straßenbefestigung erfolgt. Weit gefehlt! Hier erweist sich die Stadtverwaltung wieder einmal als ein unflexibler und ineffektiver Organismus, der zur Lasten unserer Einwohner unfähiges Handeln offenbart. Es ist zwar sicherlich nicht unbedingt schlecht, dass man ein leistungsfähiges und bewährtes Unternehmen gewinnen konnte, aber am Ende entscheidet jedoch der vereinbarte Leistungsumfang und die Qualität der Arbeit über das Ergebnis. Man kann die Bürger nur dazu aufrufen, im Rahmen der Baumaßnahmen mit wachsamen Augen das Geschehen zu begleiten.


Montag, 31. Mai 2021

Sperrung der Planebrücke - Update 2

 

Die Bauarbeiten sind in vollem Gange!


Fotos: Winfried Kohls

Seit gestern Abend ist der Bahnübergang an der Planebrücke gesperrt und die Bauarbeiten sind in vollem Gange. Fußgänger und Fahrradfahrer werden an der Baustelle vorbeigeleitet, wobei das Schließen der "Schranken" manuell erfolgt. 

Derzeit werden die alten Beläge abgefräst. Selbst der Bereich zwischen den Schienen, der erst vor kurzem erneuert wurde, bekommt noch einmal einen neuen Belag. Für die späteren Nutzer ist das natürlich erfreulich, denn das Queren mit dem Auto wird auf jeden Fall wieder angenehmer. Hoffen wir, dass es keine Komplikationen gibt und die Baustelle termingerecht wieder freigegeben wird. 

Auch die angekündigten Geschwindigkeitskontrollen werden bereits durchgeführt. Hoffentlich hilft das etwas, die Geschwindigkeiten zu reduzieren. Insofern sollten man auch nicht Entgegenkommende warnen, denn wer jetzt in den Straßen des Wohngebietes zu schnell fährt, hat ein Bußgeld verdient.






Ein Baum wird zur Gefahr!

 

Ein abgestorbener Baum droht auf den Radweg zu stürzen!

Update: Der Baum wurde zwischenzeitlich gefällt und beseitigt! Danke für die schnelle Reaktion!



Fotos: Winfried Kohls


So ganz gefahrlos kann man derzeit nicht den Radweg von der Eigenen Scholle in Richtung Planebrücke benutzen, denn es droht ein Baum von einem angrenzenden Grundstück auf den Radweg zu fallen. Der Eigentümer sollte schnellstmöglich diese akute Gefährdung beseitigen, denn hier kann man wirklich von Gefahr im Verzug reden. Durch die derzeitige Situation mit der gesperrten Planebrücke hat man jetzt eigentlich genug Fällfreiheit. Die Stadtverwaltung ist informiert und wird sich hoffentlich zeitnah um die Angelegenheit kümmern.