Sonntag, 27. Juni 2021

Jens Friebel bringt ein Buch über die Waldmöpse heraus

 


MAZ-Artikel von Mittwoch, d. 23.06.2021



Jens Friebel, Bewohner der Eigenen Scholle, hat ein Buch mit Fotografien der Waldmöpse gestaltet. Dazu gab es folgenden Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung:








Göttin einmal anders!

 

Göttiner und Scholleraner gemeinsam rund um Göttin!


Fotos: Winfried Kohls

Ein riesiges Exemplar einer Eiche nahe Göttin


Am vergangenen Freitag fuhren Göttiner und Scholleraner Bürger gemeinsam mit dem Fahrrad rund um Göttin zu besonderen Natur-Highlights. Göttin liegt mitten im Grünen und kann mit vielen Naturschönheiten in seiner Umgebung punkten. Aber viele Göttiner kennen diese nicht einmal. Deshalb sollten nun einige Dinge vorgestellt werden, um vielleicht in dem einen oder anderen Fall etwas für ihren Schutz zu tun. 

Los ging es am Roßdunk, wo einstmals zahlreiche Orchideenbestände ein Prunkstück des Naturschutzgebietes waren. Leider sind diese durch Unkenntnis, die Wasserabsenkungen in den letzten Jahren und auch durch unsachgemäße Landwirtschaft verschwunden. Doch noch gibt es Hoffnung, denn einige Flächen haben noch das Potential, die Orchideen und mit ihnen viele andere Pflanzenarten wieder anzusiedeln. Dazu ist jedoch ein Flächenmanagement und die regelmäßige Wiesenmahd erforderlich. Aber auch Kraniche haben hier noch ein Zuhause und erfreuen mit ihrem majestätischem Flug und ihren trompetenartigen Rufen jeden Naturbeobachter.



Wiese am Roßdunk mit Potenzial für Orchideen




Kraniche fliegen am Roßdunk auf


Weiter ging es vorbei an riesenhaften Eichen und die Ortsmitte mit dem Planelauf, der allerdings jetzt trocken gefallen war, und den angrenzenden wunderschönen Feuchtwiesen hinauf  zu einer farbenprächtigen Ackerbrache, die vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bietet. Gleich nebenan, die ehemalige Kiesgrube, die sich jetzt im Eigentum des Naturschutzbundes befindet und in ihrem jetzigen Bestand erhalten weitgehend erhalten wird. Auch hier gibt seltene Tier und Pflanzenarten.



Feuchtwiesen am Planelauf z. T. gut gemäht



Ackerbrache in Richtung Reckahn


Weiter ging es über die zukünftige Radwegetrasse in Richtung Bindefeld vorbei an einem, durch das blühende Silbergras glänzenden Trockenrasenbereich. Ein wunderschöner Anblick. Verwundert waren allerdings die Beteiligten, dass obwohl die alte Eisenbahnbrücke vorhanden ist, für den Radweg eine gleich daneben eine neue Brücke die Plane queren soll.



Alte Bahnbrücke über die Plane



Trockenrasenbereich an der ehemaligen Bahntrasse


Göttin hat viel zu bieten, nur muss es erhalten und gepflegt werden und nicht durch unbedachte Handlungen zerstört werden. Vielleicht gelingt es in der Zukunft, vieles von dem an diesem Tage Gesehenen langfristig zu schützen!


Montag, 21. Juni 2021

Herren 30 des TC Süd 05 können einen Sieg feiern

 

Verdienter Sieg im zweiten Punktspiel


Fotos: Winfried Kohls
Rauno Tertel und Nikola Nikolov beim Seitenwechsel


Bei brütender Hitze fand an diesem Sonntag, d. 20.06.2021, auf der Tennisanlage Am Turnerheim das zweite Punktspiel der Herren 30 des TC BSC Süd 05 statt. War es am Anfang noch etwas bedeckt, gerieten die einzelnen Spiele dann jedoch zu einer wahren Hitzeschlacht. Jedem Einzelnen der Akteure wurde alles abverlangt. Trotzdem entwickelten sich spannende und hochklassige Spiele.

Begonnen wurde nach Abstimmung zwischen den Mannschaften mit 4 Einzel. Nikola Nikolov und Ralf Stoffers erledigten relativ souverän und schnell ihre Aufgaben. Mit harten Grundlinienschlägen setzten sie ihre Gegner derart unter Druck, dass die Gegenwehr relativ schnell erlahmte. 6:1 und 6:1 sowie 6:2 und 6:1 sprechen eine beredte Sprache. Auch im Einzel Nr. 6 deutete sich eine schnelle Entscheidung an. Den ersten Satz gewann Tomasz Sandecki mit 6;1. Dann allerdings verlor er etwas den Faden und sein Gegner wurde sicherer. Am Ende verlor er den zweiten Satz im Tiebreak und auch den Championstiebreak leider mit 8:10. Tomasz Gruchala, die Nr. 2 der Mannschaft, traf auf einen sehr spielstarken Gegner, der seine hohen Topspinbälle zu beantworten wusste und darüber hinaus sehr viel Druck entwickelte. Damit stand es nach den 4 Einzeln 2:2, was natürlich für den weiteren Verlauf sehr viel Spannung versprach.



Ralf Stoffers beim Return


Doch die Nr. 1, Michal Zamiatala, ließ absolut nichts anbrennen. Mit scharfen und geradlinigen Schlägen kam er immer wieder zum Erfolg und trieb seinen Gegner zur Verzweiflung. Das war einfach sehenswert und Spitzentennis vom Feinsten. Mit 6:1 und 6:1 war das Ergebnis dementsprechend auch eindeutig. Sebastian Bradke war nun gefordert, denn ein 4:2 hätte die Weichen vorzeitig auf Sieg gestellt. Der erste Satz war dann mit 6:3 auch recht eindeutig und die heimischen Zuschauer wurden mit Recht zuversichtlich. Doch im Sport spielen manchmal Kleinigkeiten eine endscheidende Rolle. Es waren ein paar Fehler zu viel, so dass der zweite Satz im Tiebreak an den Gegner ging. Doch jetzt packte Sebastian Bradke sein Kämpferherz aus. Es gelang ihm, im Championstiebreak die entscheidenden Punkte zu machen, um am Ende knapp aber verdient mit 10:8 zu gewinnen.

Damit war zwar eine Vorentscheidung gefallen, aber der Sieg noch nicht sicher. Doch die Doppel der Herren 30 sind immer für Punkte gut. Den Anfang machte das Doppel Rauno Tertel/Nikola Nikolov. Sie gewannen verdient und zügig mit 6:0 und 6:2. Das war der Punkt zum Spielgewinn und auch wenn die beiden anderen Doppel nun quasi bedeutungslos waren, ging es immer noch um die persönliche Ehre. Auch Tomasz Gruchala und Ralf Stoffers gaben sich keine Blöße und fuhren mit 6:1 und 6:3 den nächsten Sieg ein. Im 1. Doppel mit Sebastian Bradke und Michal Zamiatala sah es nach gewonnenem 1 Satz ebenfalls sehr gut aus. Vielleicht ließ die Spannung etwas nach oder die Hitze forderte von den beiden ihren Tribut. Es schlichen sich viele kleine und vermeidbare Fehler ein, so dass die sich steigernden Gegner doch noch im Championstiebreak das Match für sich entschieden.

Es war hervorragendes und kurzweiliges Tennis, das die Anlage Am Turnerheim erleben durfte. Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten und die Begeisterung der Mannschaft nach dem gewonnenen Spiel war dementsprechend euphorisch. Der Tag zeigte, dass die Mannschaft in dieser Spielklasse mithalten und Siege einfahren kann. Am 15.08.2021 kommt mit Sutos 1917 eine Spitzenmannschaft dieser Liga nach Brandenburg. Das wird auf jeden Fall eine schwere Aufgabe

 


Rieselfelder Wendgräben - Update 2

 

Artikel in der Märkischen Allgemeinen vom 18.06.2021






Samstag, 19. Juni 2021

Am Rehhagen nun gesperrt für Lkw

 

Forderung aus dem B-Plan-Verfahren umgesetzt!


Foto: Reinhard Reiher
Hinweisschild auf die Sperrung in 200 m.


Ab sofort ist die Straße Am Rehhagen ab der Einmündung Binnenfeld bis zum Eichhorstweg gesperrt für den Lkw-Verkehr. Bereits am Buchenweg steht ein Schild, welches darauf hinweist, dass in 200 m die Straße für den Lkw-Verkehr gesperrt ist. Ursprünglich sollte am neuen B-Plan-Gebiet die Straße gänzlich gesperrt werden, doch dagegen legt der Bürgerbeirat Einspruch ein. Nun können zwar noch Pkw dort entlang fahren, aber Lkw´s müssen sich eine andere Route suchen, da die Straßen Am Rehhagen und Eichhorstweg in diesem Bereich einfach zu schmal sind. Natürlich bleibt immer die Frage, wer kontrolliert das Fahrverbot. Auf alle Fälle sollte man der Stadtverwaltung bei entsprechenden Verstößen einen Hinweis geben. 



Fahrverbot für Lkw ab 7,5 t ab Einmündung Binnenfeld.


Rieselfelder Wendgräben - Update 1

 

Stellungnahme des Naturschutzbeirats der Stadt und die Diskussion in der Stadtverordnetenversammlung


Foto: Repro

Bevor die Stadtverordneten den Beschluss für die Einleitung eines Interessenbekundungsverfahrens fassten, hat der Naturschutzbeirat der Stadt Brandenburg an der Havel eine Stellungnahme an alle Stadtverordneten geschickt, in dem er sich eindeutig gegen die vorgesehene touristische Entwicklung ausspricht und dafür entscheidende Gründe anführt. Nachfolgend geben wir hier die Stellungnahme sowie die Diskussion der Stadtverordneten vor der Beschlussfassung zur Kenntnis.














Freitag, 18. Juni 2021

Grauenvoller Bankstandort im Zeilenwald! - Update 2

 

Ärgernis wurde beseitigt!


Foto: Winfried Kohls

Noch zum Weltumwelttag wurde der Bankstandort im Zeilenwald mühsam von den dort vorhandenen Zigarettenkippen und dem sonstigen Müll gereinigt. Die Hoffnung war, dass die Sauberkeit im Umfeld die Nutzer dazu veranlasst, das Wegwerfen der Kippen und des Mülls zu unterlassen und diese Dinge einfach wieder mitzunehmen und im nächsten Papierkorb oder zu Hause zu entsorgen.

Doch die Zuversicht wich sehr schnell der üblichen Enttäuschung, Unbelehrbare behalten ihre Verhaltensweisen und werfen ihren Dreck weiter einfach in die Gegend. Die Nutzer des Zeilenwaldes dürfen sich dann an den widerlichen Hinterlassenschaften "erfreuen".

Jetzt musste einfach zu drastischen Maßnahmen gegriffen werden. Der Bauhof und die Stadtverwaltung wurden informiert. In gemeinsamer Abstimmung wurde die Bank heute durch den Bauhof entfernt und eingelagert. Damit ist zwar für alle Spaziergänger an dieser Stelle die Möglichkeit zum Verweilen genommen, doch es besteht nun jedoch die Hoffnung, dass weniger Zigarettenkippen und Müll den Zeilenwald "zieren". Schade, dass man zu solchen Maßnahmen greifen muss.