Mittwoch, 9. Juni 2021

Herren 30 des TC Süd 05 mit Niederlage im ersten Punktspiel

 

Es war spannend und knapp


Fotos: Winfried Kohls

Sebastian Bradke beim Return. Mit seinen beiden Erfolgen im Einzel und im Doppel machte er sich selbst ein Geschenk zu seinem Geburtstag am nächsten Tag


Am vergangenen Sonntag, d. 06.06.2021, starteten die Herren 30 des TC BSC Süd 05 durch Corona verspätet in die neue Saison. Durch den erfolgreichen Aufstieg im letzten Jahr sind die Gegner in der Verbandoberliga, der zweithöchsten Spielklasse von Berlin und Brandenburg, ungleich stärker einzuschätzen. Leider hat die letztjährige Nr. 1, Mathias Schirow, die Mannschaft verlassen, doch es konnten gleich 3 neue Zugänge verzeichnet werden. Mit Michal Zamiatala als neue Nr. 1, Nikola Nikolov und Tomasz Sandecki gab es gleich 3 neue Zugänge. Leider muss allerdings Michail Abramow verletzungsbedingt noch auf unbestimmte Zeit pausieren.

Insofern war es ungewiss, wie die Spielstärke der Mannschaft in der neuen Liga einzuschätzen war. Der Gast, TC Friedrichshain, sollte ein erster Prüfstein sein, wobei man sich bei vorsichtigem Optimismus trotzdem relativ geringe Chancen ausrechnete. Der Trainingsrückstand bedingt durch Corona war natürlich bei der Mannschaft wie auch beim Gegner vorhanden, trotzdem entwickelten sich spannende und hochklassige Matche, die das Herz jedes Tennisfreundes höher schlagen ließen. In der ersten Einzelrunde ließ Sebastian Bradke beim Gegner mit seinem druckvollen Spiel absolut keine Hoffnung aufkeimen und gewann souverän mit 6:2 und 6:2. Einen ausgesprochen guten Gegner erwischte Ralf Stoffers, so dass sich ein hart umkämpftes Spiel entwickelte, in dem der Championstiebreak die Entscheidung bringen musste. Leider unterliefen Ralf Stoffers hier ein paar Fehler zu viel, so dass er mit 1:2 Sätzen verlor. Keine Chance hatte dagegen Thomas Wolter, der die Überlegenheit seines Gegners anerkennen musste.

Die zweite Einzelrunde begann verheißungsvoll. Rauno Tertel hatte seinen Gegner immer unter Kontrolle und gewann sicher mit 6:0 und 6:4. Nikola Nikolov dagegen fand keine Mittel gegen die sichere Spielweise seines Gegners und verlor mit 1:6 und 1:6. Wieder einmal hing der Ausgang der Einzel von Tomasz Gruchala ab, der allerdings etwas geschwächt in das Spiel ging. Trotzdem konnte er das Spiel ausgeglichen gestalten. Im Championstiebreak fehlte dann bei den hohen Temperaturen die Kraft und so stand es nach den Einzeln 2:4 mit wenig Hoffnung auf ein erfolgreiches Ende.

Trotzdem wurde es noch einmal sehr spannend, denn sowohl die Doppel Bradke/Nikolov (im Championstiebraek) als auch Gruchala/Tertel gewannen die jeweiligen Doppel. Alle drückten nun dem 3. Doppel Ralf Stoffers/Stefan Kohls die Daumen. Bis zum letzten Ballwechsel war es absolut spannend. Stoffers und Kohls führten im Championstiebreak schon mit 8:6. Dann begann jedoch die Hand zu „zittern“ und die Gegner machten 4 Punkte hintereinander und entschieden damit diesen elektrisierenden Nachmittag.

Als Fazit bleibt die Erkenntnis, dass man auch in der Verbandsoberliga durchaus mithalten und in Bestbesetzung mit hoher Wahrscheinlichkeit Spiele gewinnen kann.



Sebastian Bradke und Nikola Nikolov beim gemeinsamen Doppel


Montag, 7. Juni 2021

Grauenvoller Bankstandort im Zeilenwald! - Update 1

 

Einsatz zum Weltumwelttag!


Fotos: Winfried Kohls


Kurzentschlossen haben anläßlich des Weltumwelttages Reinhard Reiher und Winfried Kohls am vergangenen Sonnabend den Bankstandort im Zeilenwald von den zahllosen Zigarettenkippen gesäubert. Nun gibt es hier wieder einen sauberen Zustand. Das kann aber nicht der Normalfall sein, dass Bürger den Dreck anderer beseitigen, damit man wieder hier vorbeigehen kann ohne angewidert zu sein.

Das scheint aber bestimmte Mitbürger nicht zu stören, denn bereits heute lagen wieder Kippen vor der Bank. 






Herbizideinsatz ist nicht gestattet!

 

Herbizideinsatz nur mit strengen Auflagen und im Ausnahmefall



Foto: Winfried Kohls

Leider müssen wir aus gegebenen Anlass darauf hinweisen, dass der Herbizideinsatz im öffentlichen Raum verboten ist. Leider konnten wir dieses frevelhafte Verhalten an mehreren Stellen in unserem Wohngebiet beobachten. 

Natürlich ist es einfach, frei verkäufliche Herbizide in Bereichen einzusetzen, wo das ungehinderte Pflanzenwachstum stört. Allerdings ist die Verwendung eines zu den Pflanzenschutzmitteln zählenden Unkrautvernichters (Herbizid) für viele verlockend, aber eben nicht statthaft. Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist nach Paragraph 6 Absatz 2 des Pflanzenschutzgesetzes auf Freiflächen nur möglich, „soweit diese landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden.“ Ausnahmen bedürfen einer gesonderten Genehmigung durch die zuständige Behörde, im Land Brandenburg durch das LVLF. Kommunen, Unternehmen sowie Privatpersonen sind verpflichtet, eine Ausnahmegenehmigung für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu beantragen, wenn sie auf sogenanntem Nichtkulturland wie Hofflächen, Garageneinfahrten, Geh- und Radwegen sowie sonstigen Betriebsflächen, Pflanzenschutzmittel einsetzen wollen. Auf sonstigen Freiflächen dürfen Herbzide grundsätzlich nicht eingesetzt werdem. (Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz).

Eine Ausnahmegenehmigung kann erteilt werden, „wenn der angestrebte   Zweck vordringlich ist und mit zumutbarem Aufwand auf andere Weise nicht erzielt werden kann und überwiegende öffentliche Interessen insbesondere der Schutz von Tier- und Pflanzenarten nicht entgegenstehen“ (Pflanzenschutzgesetz; Paragraph 6 Absatz 3). Dies wird vor jeder Erteilung einer Genehmigung geprüft. Grundsätzlich gilt das jedoch nur für eigene und bewirtschaftete Flächen. Einfach auf öffentlichen Flächen Herbizide einzusetzen ist zumindest eine Ordnungswidrigkeit und bei Umweltgefährdung auch eine Straftat. Man stelle sich doch einmal vor, irgendjemand geht auf Ihr Grundstück und sprüht mit Herbizigen auf die Pflanzen ein. Wie würden Sie reagieren.

Ohnehin ist ein Einsatz ohne einen Sachkundenachweis nicht statthaft. Lediglich im Haus- und Kleingartenbereich ist die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, die für nichtberufliche Anwender zugelassen sind, möglich.


Donnerstag, 3. Juni 2021

Coronatests im Turnerheim - Teststelle geschlossen

 

Frau Günther hat die Coronateststelle geschlossen!



Frau Günther von der Raths-Apotheke hat seit letzter Woche ihre Coronateststelle im Turnerheim geschlossen. Der Grund ist die in der letzten Zeit stark zurückgegangene Nachfrage. Es lohnt sich einfach nicht mehr. Aber für die Bewohner des Wohngebietes war die Möglichkeit zum Testen an diesem Ort ein kurzer Weg und viele haben davon Gebrauch gemacht. Natürlich wurde jetzt immer mehr geimpft. Im Zusammenspiel mit dem Rückgang der Inzidenz für Brandenburg musste sich zwangläufig die Nachfrage reduzieren.

Der Bürgerbeirat möchte sich im Namen der Bewohner des Wohngebietes an dieser Stelle bei Frau Berit Günther und dem Kollektiv der Raths-Apotheke für die Einrichtung der Teststelle ausdrücklich bedanken und hofft auch in Zukunft auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Mittwoch, 2. Juni 2021

Grauenvoller Bankstandort im Zeilenwald!

 

Raucher treiben mal wieder ihr Unwesen!


Fotos: Reinhard Reiher


Ein grauenvoller Anblick offenbarte sich unserem Bürgerbeiratssprecher, als er wieder einmal einen erholsamen Spaziergang durch den Zeilenwald machen wollte. Mit dem freudbetonten Gang durch die von Schornsteinfegermeister Böse angelegte Promenade war es schnell vorbei, als er an diesem Bankstandort vorbeikam. Raucher haben hier ihr Unwesen getrieben und ihre "Exkremente" einfach in die Gegend geworfen. Offensichtlich scheint sie dieser Anblick nicht weiter zu stören, denn die Unmenge an Kippen zeugt von wiederholter Tätigkeit. Unglaublich aber wahr, sie scheinen sich in diesem Umfeld auch noch wohl zu fühlen. Wie tief kann man eigentlich sinken?

Dabei ist ja die Giftigkeit der Kippen für unsere Umwelt hinlänglich bekannt. Und die Verweildauer in unserer Natur bis zum vollständigen Abbau ist enorm. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Bilder und Zeilen zum Nachdenken anregen.





Stimmungsvolles aus dem Wohngebiet 11

 

Die Farbenpracht der Rhododendron-Pflanzen kennt keine Grenzen!


Foto: Winfried Kohls


Noch einmal soll an dieser Stelle dem Rhododendron mit seiner Blütenfülle Platz eingeräumt werden. Alte und kräftige Pflanzen können sich zu wundervollen Blütenbällen entwickeln, an denen man nicht vorkommen kann, ohne sie zu bewundern.

Wie geht es weiter im Birkenweg?

 

Für die betroffenen Bürger ist der Zeitplan nicht akzeptabel!


Foto: Winfried Kohls


Am Dienstag, d. 01.06.2021, gab es eine Ortsbegehung im Birkenweg zur Frage der zukünftigen Straßenbefestigung und dem geplanten Zeitraum der Bauarbeiten. Teilnehmer waren Vertreter der FG Straßen und Brücken der Stadtverwaltung, des ausführenden Betriebes, der Strabag, und Herr Reiner Reiher als Vertreter des Bürgerbeirats Eigene Scholle / Wilhelmsdorf. Auch wenn der Verlauf sehr konstruktiv und sachlich war, am Ende blieb für alle betroffenen Anwohner des Birkenweges ein unbefriedigendes Ergebnis. Auf Grund der derzeitigen Bindung im Autobahnbau wird der Baubeginn nicht vor dem 02,08.2021 erfolgen. Die Bauarbeiten werden dann maximal 4 Wochen dauern.

Mit anderen Worten heißt das für alle Anwohner für weitere 2 Monate eine unbefestigte Straße mit vielen Schlaglöchern und natürlich bei trockener Witterung viel Staub. Eigentlich konnte man erwarten, dass nach Fertigstellung der Leitungsverlegung ein nahtloser Übergang zur Straßenbefestigung erfolgt. Weit gefehlt! Hier erweist sich die Stadtverwaltung wieder einmal als ein unflexibler und ineffektiver Organismus, der zur Lasten unserer Einwohner unfähiges Handeln offenbart. Es ist zwar sicherlich nicht unbedingt schlecht, dass man ein leistungsfähiges und bewährtes Unternehmen gewinnen konnte, aber am Ende entscheidet jedoch der vereinbarte Leistungsumfang und die Qualität der Arbeit über das Ergebnis. Man kann die Bürger nur dazu aufrufen, im Rahmen der Baumaßnahmen mit wachsamen Augen das Geschehen zu begleiten.