Samstag, 29. August 2020

Historische Fotos

 

Planebrücke



Das Bild zeigt ein undatiertes Foto aufgenommen von der Planebrücke mit Blick auf den Bahnübergang. Deutlich zu sehen ist, dass die Bahntrasse noch eingleisig ist, aber an der zweiten Brück über die Plane bereits gearbeitet wird. Interessant ist auch das alte Bahnwärterhaus mit dem interessiert zuschauenden Bahnwärter. Die Straße ist so gering befahren, dass zwei Fahrradfahrer den Bahnübergang gefahrlos mittig überqueren können.

Mittwoch, 26. August 2020

Das Problem des Ortsteils Eigene Scholle/Wilhelmsdorf- die Planebrücke

Wann endlich passiert etwas an dem Nadelöhr?



Immer wieder wurden die Bewohner des Ortsteils Eigene Scholle/Wilhelmsdorf mit Ankündigungen und Versprechungen hingehalten, das Problem des Bahnüberganges an der Planebrücke ist bis zum heutigen Tage nicht gelöst. Das geht nun schon seit Beginn dieses Jahrzehnts. Termine wurden immer wieder aus den unterschiedlichsten Gründen verschoben, jetzt auf einmal ist der Naturschutz, der Verhinderer Nr. 1, angeblich, obwohl sich die Situation in den letzten 10 Jahren nicht verändert hat. Die Verwaltung muss sich fragen, was überhaupt konkret unternommen wurde, um die Problemzone zu beseitigen. Derartig langsam kann nur eine Verwaltung arbeiten, die nicht an der Umsetzung dieses seit langem notwendigen Projektes interessiert ist.

Es ist ein Wunder, dass es in den vielen Jahren und bei dem immer mehr zunehmenden Verkehr noch nicht zu einem tödlichen Unfall mit einem Fahrradfahrer gekommen ist. Die Fastunfälle sind nicht zu zählen. Anders verhält es sich mit den Unfällen von Kraftfahrzeugen. Immer wieder mal landet ein Fahrzeug im Gleisbett oder ein Lkw nimmt Brückenteile mit.

Es stellt sich die Frage, wer wird verantwortlich dafür sein, wenn irgendwann ein Mensch einen gravierenden Schaden davonträgt. Natürlich nicht ein Mitarbeiter der Verwaltung, der das Problem immer wieder vor sich hergeschoben hat!

Die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils fordern, jetzt endlich zu handeln, etwas für die funktionierende Infrastruktur des Wohngebietes zu tun. Statt dessen wird zugelassen, das sich das Problem immer mehr verschärft, indem immer mehr Menschen in dem Ortsteil bauen können. Die Krönung in diesem Zusammenhang ist der sehnliche Wunsch des Oberbürgermeisters und seiner Verwaltung auf den Rieselfeldern auf 95 ha 1000 Ferienhäuser zuzulassen. Kann man das Chaos noch größer werden lassen?



Ein Begegnungsverkehr von Lkws ist nicht möglich, daher quälen sich nach dem Öffnen der Schranken die Fahrzeuge förmlich über den Bahnübergang.



Der scharfe Knick nach dem Bahnübergang zur Planebrücke ist die entscheidende Engstelle und immer wieder ein Gefahrenpunkt.



Die Radfahrer aus Richtung Wilhelmsdorf müssen sich über diese Engstelle in den fließenden Verkehr einfädeln  Oftmals kommen ihnen auch noch Radfahrer aus Richtung Stadt entgegen, die sich verkehrswidrig bereits hier auf den Radfahrweg begeben wollen. Aber natürlich kann man hier als Radfahrer schon etwas orientierungslos werden. Wenn man nicht durch entsprechende Hinweise geleitet wird, sucht man sich natürlich den vermeintlich ungefährlichsten und direktesten Weg.


Etwas Platz ist ja noch neben der gekennzeichneten Fahrbahn, eng und gefährlich wird es dann am Knick zur Brücke.



Eigentlich müssten die Fahrradfahrer aus Richtung Brandenburg auf der rechten Straßenseite bleiben, den Bahnübergang hier queren und bis zum Wittstocker Gäßchen auf der Fahrbahn bleiben. Aber wer ist schon lebensmüde und zieht sich außerdem den Zorn genervter Autofahrer zu. Die Verwaltung ist ja nicht einmal in der Lage, dieses Problem durch eine gestrichelte Linie auf der Straße etwas zu entschärfen und zur Aufklärung der Situation beizutragen. 

Die beste Lösung ist immer noch eine neue Brücke und ein neuer Bahnübergang oder man zieht wieder manuell Sperrbänder und lässt abwechselnd Fahrradfahrer und Fahrzeuge den Bahnübergang queren.





Dienstag, 25. August 2020

Herren 30 des TC BSC Süd 05 von der Eigenen Scholle weiterhin siegreich

 

Pflichtaufgabe erfüllt!



Rauno Tertel beim Aufschlag


 Am vergangenen Sonntag, d. 23.08.2020, empfingen die Herren 30 des TC BSC Süd 05 die Tennismannschaft des TC Medizin Berlin Buch. Nach 3 Siegen im bisherigen Wettbewerb war ein Sieg in diesem Punktspiel gegen die nicht so stark eingeschätzten Berliner ein Muss, um das Ziel des Aufstiegs nicht aus den Augen zu verlieren.

Beide Mannschaften hatten sich im Vorfeld verständigt, gleich mit allen 6 Einzeln zu beginnen, um die Zeit für das Punktspiel zu minimieren. Sehr schnell kristallisierten sich die ersten Ergebnisse heraus. In den Einzeln 3, 4 und 5 ließen Sebastian Bradke, Michail Abramow und Ralf Stoffers nichts anbrennen und siegten relativ souverän. Zuvor musste allerdings Mathias Schirow vorzeitig verletzungsbedingt sein Spiel verloren geben, wobei sein Gegner jedoch auch auf allerhöchstem Niveau spielte. Somit stand es 3:1. Die beiden restlichen Einzel mussten nun entscheiden, in welche Richtung sich das Pendel bewegen sollte.

Tomasz Gruchala warf seine ganze Routine in die Waagschale und ließ seinen Gegner durch ein sehr variables Spiel immer wieder verzweifeln, so dass er nach einem ausgeglichenen ersten Satz im zweiten relativ schnell seinen Matchpunkt erfolgreich gestalten konnte. Damit konnte Rauno Tertel im sechsten Einzel mit einem Sieg bereits den Punktspielerfolg sichern. Aber sein Gegner machte es ihm nicht leicht. Der erste Satz wurde erst im Tiebreak zugunsten von Rauno Tertel entschieden. Auch der zweite Satz war ausgeglichen, doch am Ende war mit dem Einzelsieg der Mannschaftserfolg an diesem Punktspieltag bereits gesichert.

Die Doppel waren zwar nur Formsache, aber mit Mathias Schirow und Ralf Stoffers mussten gleich zwei Spieler ersetzt werden. Stefan Kohls und Thomas Wolter, der sein erstes Punktspiel nach langer Zeit bestritt, sprangen in die Bresche und versuchten sich im dritten Doppel. Aber die mangelnde Spielpraxis machte sich sehr schnell bemerkbar, so dass sie am Ende mit leeren Händen dastanden. Besser machten es allerdings die beiden anderen Doppel. Abramow/Tertel siegten sehr schnell und vergleichsweise locker mit 6:0 und 6:1. In einem technisch sehr anspruchsvollen 1. Doppel hielten Gruchala/Bradke auch den letzten Punkt fest.

Am Ende gab es also einen sicheren 7:2 Erfolg, doch am letzten Spieltag wird es dann trotz der 4 bisherigen Erfolge noch einmal spannend, denn ein Ausrutscher könnte nach wie vor alle Aufstiegsambitionen zunichtemachen.



Ralf Stoffers und sein Gegner beenden das Spiel mit einem „Corona-Handschlag“



Sebastian Bradke erhält den Glückwunsch seines Gegners



Mathias Schirow und sein Gegner nach dem Spielabbruch

Donnerstag, 20. August 2020

Wer kennt sich aus im Wohngebiet Eigene Scholle/Wilhelmsdorf?

 

Suchbild Nr. 1



In loser Folge werden wir zukünftig auf Bildern einige nicht ganz so bekannte Dinge unseres Wohngebietes vorstellen und die Besucher unseres Blogs raten lassen, wo sie sich befinden. 

Suchbild Nr. 1 ist eine Holzplastik, die, soviel sei verraten, einen Biber darstellen soll.

Auflösung demnächst!

Und hier kommt sie: Diese Holzfigur steht im Krugpark am Spielplatz im Gelände fast unmittelbar am Rundweg!

Mittwoch, 19. August 2020

Naturdenkmal Eichenallee Schmöllner Weg

 

Ein bemerkenswertes Naturdenkmal!


Die Eichenallee entlang des Schmöllner Wegs ist schon lange ein Naturdenkmal. Gewaltige Eichen säumen die Straße und bilden ein dichtes Kronendach. Es ist schon etwas ganz Besonderes, was das Wohngebiet Eigene Scholle/Wilhelmsdorf den Besuchern von Brandenburg zu bieten hat. Wo sieht man sonst noch solch gewaltige Eichen entlang einer Straße. Jeder Baum für sich ist mit seinem mächtigen Stamm ein Wunderwerk der Natur. Hoffen wir, dass diese Allee diesen äußerst trockenen Sommern noch lange widersteht. Unter Schutz wurde die Allee 1987 gestellt.



Dienstag, 18. August 2020

Naturschutzzentrum Krugpark aktuell

 Auch jetzt noch werden Findelkinder gepflegt!


Man könnte denken, die Brutsaison der Vögel wäre vorbei, doch weit gefehlt. Immer noch werden Jungvögel abgegeben, die liebevoll durch die Mitarbeiter des Naturschutzzentrums aufgezogen werden. Derzeit befinden sich 2 Mauersegler und zwei Schwalben in ihrer Obhut. Aber auch wenn sie schon recht gut befiedert sind, fliegen können sie noch nicht und warten sehnsüchtig auf jede Mahlzeit.



Auch den Tieren in den Volieren macht die große Hitze natürlich zu schaffen. Da sie nicht schwitzen können, versuchen sie wie hier ein Kolkrabe durch Hecheln Kühlung zu bekommen.


Alte Krugparkschule

 Der Umbau der alten Krugparkschule schreitet voran!



Ursprünglich wollte der Immobilienentwickler Bernd Jansen Senioren-Appartements in der alten Krugparkschule errichten. Doch immer wieder kollidierten die Vorgaben seitens des Denkmalschutzes mit den notwendigen Erfordernissen für den Bau eines derartigen Seniorenwohnsitzes.

Daher entstand die Idee, in dem Gebäudeensemble 18 Eigentumswohnungen zu errichten. Derzeit schreiten die Ausbauten zügig voran, die Dächer sind zum großen Teil gedeckt und auch im Innenbereich wird fleißig gewerkelt.




Ursprünglich war der alte Krug eine "Ausspanne" an der alten Heerstraße von Berlin nach Magdeburg, um 1900 war es dann nur noch eine Gastwirtschaft zu der ja der Schornsteinfeger Johann Gottfried Bröse seine Promenade eingerichtet hatte, die heute noch als Zeilenwald an der Ziesarer Landstraße existent ist. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde eine Schule eingerichtet, die bis zum heutigen Schulneubau auch als solche genutzt wurde.

Nachdem das Gebäude viele Jahre dem Verfall preisgegeben war, ist es natürlich sehr schön, wenn aus dem Vorhandenen wieder etwas entsteht. Es bleibt allerdings zu wünschen, dass die Nutzung mit Eigentumswohnungen später nicht mit dem Schulbetrieb kollidiert.